Sonntag, 3. November 2013
Zusatzinfos
Wer Lust auf mehr Bilder und Informationen aus einem etwas anderen Blickwinkel hat, kann mal auf Rebekkas Blog unter www.mwanga13-14-de.webnode.com/ schauen. Da sind auch viele Bilder von unserer Einsatzstelle drin.
Samstag, 2. November 2013
Die ersten Bilder
Willkommen in der Einsatzstelle
Am Montag,
den 14.10.2013 erfuellte sich unser sehnlicher Wunsch endlich die Koffer
auspacken zu duerfen, denn wir reisten weiter in unsere Einsatzstellen.
Zusammen mit 11 weitern Freiwilligen die
alle im Norden arbeiten sowie unserem Mentor Bwana Roman fuhren wir gegen 6 Uhr
morgens los. Rebekka und ich hatten das Glueck, dass wir bereits nach ca. 7,5
Stunden Fahrt mit dem Ueberlandbus in unserer Stadt angekommen waren. Dort
wurden wir zusammen mit Laura, einer Freiwilligen die ebenfalls in Mwanga
arbeitet, von zwei unserer Schwestern empfangen. Diese schnappten sich uns und
unser Gepaeck und ab gings mit dem Landcruiser erst zu Lauras neuem Zuhause und
dann zu unserem.
Schon
der erste Eindruck war super, da die Schwestern megalieb sind und auch das Haus
wirklich wunderschoen ist. Rebekka und ich haben dort zusammen ein kleines
Zimmer sowie einen Waschraum und ein Sitzklo :) Fliessend Wasser ist
Glueckssache aber Strom gibt es durchgehend.
Wir
wohnen zusammen mit der Oberschwester Maria, Schwester Devota und Schwester Eugenia welche alle super Englisch
sprechen. Ausserdem gibt es noch die Haushaltshilfe Mama Anna die nur Kiswahili
spricht.
Nach
unserer Ankunft und der “Juicytime” bei der es einen selbstgemachen Saft aus
einer Passionsfrucht gab hatten wir erstmal Zeit uns einzurichten und
anzukommen. Dannach wurden wir mit einem
koestlichen Abendessen verwoehnt.
Das
Essen bei den Schwester ist sowieso ein reiner Genuss.
Zum
Fruestueck gibt es Weissbrot mit Honig, sowie Obst und manchmal Eier. Getrunken
wird dazu schwarzer Tee mit Milch und Ingwer der wiklich superlecker ist.
Abends gibt es dann abwechselnd Kartoffeln, Nudeln, Ugali (Maisbrei), Reis,
Bohnen oder Chapati (Pfannkuchen) sowie Gemuese wie z.B. Gurke Tomate, Spinat
oder Aubergine und dazu Fleisch oder Fisch. Die Vorspeise besteht aus einer
selbstgemachten Suppe.
Zusatzlich
steht immer ein gefuellten Obstkorb bereit. Das Sortiment besteht aus Orangen,
kleinen Bananen, der Frucht Passion, Wassermelonen oder auch einer kleinen
gruenen Frucht aus dem Garten. Dazu trinken wir abends oft Lemongrastee sowie
unseren superleckeren ;) Malariaprohylaxetee.
Nachmittags
essen wir in der Schule entweder Ugali oder Resi mit Bohnen. Zur
Fruehstueckspause gibt es immer eine Art Hefezopf und dieses Gebaeck schmeckt
wirklich total lecker.
Doch
wir sind hier nicht nur am Essen sondern auch am Arbeiten. Gleich am Dienstag
nach unserer Ankunft besuchten wir die St. Teresa of Avila Girls Secondary
School Mwanga. Hier leben und lernen ca. 500 Schuelerinnen im Alter zwischen 12
und 17 Jahren zusammen. Diese sind in insgesamt 5 Klassenstufen a 2-3 Klassen
unterteilt. In einer Klasse sitzen 45-60 Schuelerinnen (Ausser in der 5.
Klasse, da sind es nur 6). Die Maedles wohnen hier zu 16 in einem Zimmer und
tragen alle die gleiche weiss-graue Schuluniform. Fuer tansanische
Verhaeltnisse ist diese Schule wirklich super, denn es gibt Laboratorien fuer
die Naturwissenschaften, eine gut sortierte Bibliothek sowie unseren
Computerraum mit 25 (davon 19 funktionsfaehig) Computern. Doch die Tatsache,
dass die Maedchen keinerlei Privatsphaere haben, die Lehrer dauerhaft mit
Rohrstoecken ausgeruestet sind und die Maedchen fast immer das gleiche zu Essen
bekommen ist fuer uns schwer nachzuvollziehen.
Zwei
von unseren Schwestern sowie einige weitere Schwestern und ca. 25 Lehrerinnen
und Lehrer sind hier angestellt.
Die
Schule ist ca 1km von dem Haus der Schwestern entfernt und auf diesem Schulweg
koennen wir wenn es nicht allzu wolkig ist den Kilimanjaro sehen :)
Unsere
Aufgaben bestehen darin in allen Klassen 2 Stunden Computerunterricht pro Woche
zu geben sowie das Spiel- und Sportprogramm am Donnerstag Nachmittag zu
begleiten. Moeglicherweise werden wir ab Beginn des naechsten Schuljahres
(Januar) teilweise auch noch Mathe und Englisch unterrichten.
Bevor
es jedoch jeden morgens los in die Schule geht wird erst einmal die Fruehmesse
besucht. Diese beginnt um 06.15 Uhr was uns zum Aufstehen um 5:30 Uhr zwingt.
Auf der Rueckfahrt nehmen wir oft noch 14 Menschen im Auto mit obwohl dieses
glaube ich fuer max. 10 Leute ausgelegt ist. Doch der Tag beginnt hier nicht
nur mit einer Messe sondern er wird auch durch eine Gebetsrunde abgeschlossen.
Zwischen 18:00 und 18:30 Uhr treffen sich die Schwestern um noch einmal eine
Weile zu beten.
Diese
beiden Veranstaltungen sind fuer uns zwar keine direkte Pflicht doch es freut
die Schwestern sehr, wenn wir daran teilnehmen. Die Sonntagsmesse jedoch ist
fuer jeden Tansanier ein Muss. Letzten Sonntag feierten wir die Messe zusammen
mit den Schuelerinnen in der Schule. Dies war bereits unsere zweite Messe hier,
da wir unter der Woche schon an einer
Messe teilgenommen hatten. Abgesehen von der staendigen Knieerei sind diese
Gottesdienste wirklich wunderschoen.
Die
Maedchen haben einfach bezaubernde Stimmen. Die Gesaenge werden nicht, wie bei
uns, von der Orgel begleitet sondern von Trommeln die gleich mal ein bisschen
Schwung in die Bude bringen. Es schaemt sich auch niemand im Gottesdienst mal
ein bisschen zu den Liedern mitzutanzen. Allein diese Musik ist ein wikliches
Hightlight :)
Tja
und wenn wir nicht in der Schule sind oder in diversen Messen dann wird zu
Hause viel ausgeruht oder den Schwestern geholfen. Wir haben auch schon unsere erste Handwaesche betrieben, welche
nach anfaenglichen Kommunikationsschwierigkeiten mit Mama Anna auf Kiswahili
doch ein voller Erfolg war. Ausserdem haben wir schon den Markt besucht auf dem
man alle Farben des Regenbogens findet. Sei es im Warenangebot oder in den
Gewaendern der Frauen. Letzten Montag haben wir zum ersten Mal den Chor besucht
und das war auch ein Erlebnis, da die Frauen und Maenner ohne Einsinguebungen
in jegliche Tonlagen kommen und so mega laut singen, dass man sich selbst kaum
mehr hoert. Aber ers hoert sich so toll an :)
Neben
der Musik als Hightlight zaehlt zu unseren Lieblingsbeschaeftigungen hier in
Tansania auch das Pikipiki fahren. Das sind Motorradtaxis die einen fuer
umgerechnet 50ct ohne Helm mit 30-40 km/h ueber die hubblingen Pisten tragen.
Als
Rebekka und ich am Montag vom Chor heimgefahren sind (zu 3. auf einem
Montorrad) und uns der Wind so um die Ohren geweht ist und gerade hinter dem
Kilimnajaro die Sonne untergegangen ist war das schon einer der schoensten
Momente hier.
Abschliessend
kann ich sagen, dass es mir hier wirklich gut geht. Schwester Devota meinte
ganz zu Beginn zu uns “Ihr habt heute beide Geburtstag, denn ihr werdet als
neue Kinder Afrikas geboren” und das stimmt wirklich. Die Menschen sind so
freundlich und zuvorkommend, dass man sich sofort superwohl fuehlt. Egal wen man
auf der Strasse trifft, alle gruessen nett und erkundigen sich mit “ Habari?”
nach dem Wohlergehen. Ich glaube die Maedels hier in der Schule lieben uns und
haben uns sofort als ihre neue Teachers aber auch ihre neuen Freundinnen
angesehen. Und auch die Schwestern tun wirklich ihr Bestes, dass wir uns hier
wir zu Hause fuehlen koennen.
Fuer
euch alle eine ganz riessige Portion tansanische Sonne und ganz liebe Gruesse
vor allem an meine tolle Familie, meinen Geldspenderkreis, gder mir das hier
ermoeglicht hat und meine Freunde auf die ich mich jetzt schon ganz dolle freue
:)
Erste Eindrücke und die Zeit im Agapecenter
So,
nachdem die erste Version meines Blogeintrages gleich mal in den Tiefen unseres
Computers verschwunden ist und nicht mehr auffindbar war hoffe ich nun hiermit
euch zu Hause an meinen ersten 4 Wochen hier in Tansania teilhaben zu lassen.
Begonnen
hat mein Abenteuer am 08.10.2013 gegen 22.00 Uhr am Frankfurter Flughafen, als
ich mit 100 Gedanken im Kopf und 32 anderen Freiwilligen sowie unserer
Betreuerin Brigitte in eine Maschine der Ethiopian Airlines stieg.
Wenn
auch der Abschied zu Hause von Freunden und Familie sicher nicht leicht war
ueberwog doch die Vorfreude. Nach ca. 7 Stunden Flug bei dem wir Europa und
einen Teil Afrikas hinter uns liessen atmeten wir um ca. 6.00 Uhr morgens Ortszeit
die erste afrikanische Luft ein. Allein der Flughafen in Addis Abeba
(Hauptstadt Aethiopiens) zeigte uns, dass wir nun in einer anderen Welt
gelandet waren. Dort verbrachten wir ca. 4 Stunden mit Warten und hoben dann
noch einmal fuer 2,5 Stunden vom Boden Richtung Dar es Salaam, der
Hauptmetropole Tansanias, ab.
Dort
angekommen schlug uns erstmal die Hitze ins Gesicht und wir warteten fuer
deutsche Verhaeltnisse ziemlich lange auf unsere Touristenvisa. Als wir dann
schliesslich alle durch die Passkontrolle durchwaren ueberschatteten die
Euphoriegefuehle, dass auch noch alle Koffer vollstaendig und heil angekommen
waren, jegliche Muedigkeit und Schweissausbrueche.
Vor
dem Flughafen wurden wir von Mama Gloria und Bwana Roman, die wir schon auf dem
Sprachkurs kennen lernen durften, und zwei andern Mitgliedern des Agapecenters
mit Rosenstraeussen und Umarmungen herzlich in Empfang genommen. Anschliessend
wurden wir und unser Gepeack in Kleinbusse verfrachtet um dann in ca. 1,5
Stunden im Agapecenter anzukommen.
Das
Agapecenter ist die Partnerorganisation der Caritas und stellt eine
Glaubensgemeinschaft mit ca. 25 Mitgliedern dar, welche dort wohnen und
arbeiten.
Um
dort hinzugelangen durchkreuzten wir die Vororte Dar es Salaams und wurden von
den Bildern die am Busfester vorbeizogen regelrecht umgehauen. Rechts und links
standen winkende Menschen und Kinder die auf uns zeigten und “Mzungu” das
heisst so viel wie Europaeer riefen. Kleine Laeden in denen jeder irgendetwas
verkauft sowie dutzende unfertige Haeuser saeumten die holprigen Strassen. Doch
die Ware nur in den Laeden zu verkaufen waere ja langweilig gewesen uns so
standen Betten auf der Wiese rum, Hosen hingen im Zaun und Badeanzuege in den
Baeumen. Dazwischen leuchteten kleine Feuer auf, da der ganze Muell ja auch
irgendwie beseitigt werden muss. Der Zustand sowie der Verlauf der Strasse
grenzte an eine Achterbahn .Oft ging es so steil bergauf oder bergab, dass man
Angst hatte gleich wieder den Berg runterzurollen oder in ein Haus am Strassenrand
zu krachen.
Doch
wir hatten einen guten Fahrer der uns sicher am Strassengraeben, ca. 5 cm neben
unserem Bus, und an den Huehnern die andauernd ueber die Strasse rannten
vorbeibalancierte. Im Agapecenter angekommen wurden wir wieder mit Jubel,
Gesang und herzlichen Umarmungen empfangen.
Nach
dem ersten Abendessen und der damit verbundenen Vorstellung unsererseits fielen
wir hundemuede in unsere Betten im Gaestehaus.
Die
weiteren Tage verbrachten wir damit unseren Mentor kennen zu lernen und all die
neuen Eindruecke zu verarbeiten, was bei mir bis heute nicht vollstaendig
gelungen ist.
Ausserdem
goennten wir uns einen wunderschoenen Strandtag am Indischen Ozean mit
superleckerem All-you-can-eat Buffet.
Den
Samstag verbrachten wir damit uns durch den Strassenverkehr von Dar es Salaam
zu schlaengeln um dort eine erste Kitenge oder Kanga (multifunktionale,
wunderschoene Stoffstuecke die als Schuerze , Rock, Tischdecke...genutzt
werden) sowie eine neue Simkarte, dessen Erwerb mit ca. 1,5 Stunden Wartezeit verbunden
war, zu ergattern.
Und
apropos Strassenverkehr, der ist in Tansania ein Kapitel fuer sich.
Ausser
der Regel “ Der Staerkere gewinnt” gibt es im Grunde keine
Verkehrsvorschriften. Zwar wird auf der linken Seite gefahren ueberholt wird
jedoch wo gerade Platz ist. Die Hupe ersetzt Blinker und Bremspedal und
bedeutet so viel wie “ Ich fahre jetzt, ohne Ruecksicht auf Verluste”. Neben
den zahlreichen PKWs ist die Strasse voll von Kleinbussen (Dalladallas) aus
deren Tueren aus Platzproblemen meist 1-3 Menschen raushaengen. Zusaetzlich
gibt es haufenweise Motorraeder und motorisierte Dreiraeder welche den Platz
zwischen den Autos, Busse und LKWs ausnutzen. Auf den Daechern dieser LKWs
entdeckt man teilweise noch diverse Tiere welche wohl sonst nirgends Platz
fanden. Und wo jetzt noch Platz ist tummeln sich Menschen die einem durch die
Fenster diverse Lebensmittel oder andere Dinge verkaufen wollen.
Aber
scheinbar scheint diese Taktik irgenwie zu funktionieren denn wir haben keinen
Verkehrsunfall gesehen und sind auch selbst gut wieder im Agapecenter
angekommen. Dort verbrachten wir den letzten Tag mit einer dreistuendigen
Messe, welche leider auf Kiswahili war und deshalb fuer uns ziemlich
unverstaendlich, jedoch so von Elan und Leben gefuellt war, dass sie mir immer
im Gedaechtnis bleiben wird. Ausserdem hatte das Agapecenterteam eine kleine
Abschiedsparty mit Soda und gegenseitigen Danksagungen vorbereitet welche
wirklich ein schoener Abschluss der letzten Tage war.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Aufbruch
![]() |
| 30 Kg |
Heute abend um ca. 22.00 Uhr werde ich in den Flieger steigen und hoffentlich morgen Nachmittag sicher in Dar es Salaam ankommen.
Wie das glaube ich für solche Situationen üblich ist mache ich mich mit gemischten Gefühlen heute auf die Reise. Einerseits die pure Vorfreunde und die Ungleduld und andererseits der Abschied und die Gewissheit, dass man vielen tolle Menschen jetzt eine Weile nicht mehr sehen wird sowie die Unsicherheit vor dem Ungewissen.
Doch Alles in Allem fühle ich mich jetzt auch durch das tolle Vorbereitungsseminar gut vorbereitet und bin bereit in Afrika voll durchzustarten :)
Und für alle die sich gerne mal per Post bei mir melden wollen hier meine Postanschrift:
St. Teresa of Avila Secondary School
P.O. BOX 26
Mwanga- Kilimanjaro
Tansania
und jetzt bleibt nur noch zu sagen kwa heri, munga awabariki (Auf Wiedersehen, Gott segne euch)
Montag, 23. September 2013
Maugi Bilder
Samstag, 21. September 2013
Die Maugi-Zeit
"Hallo Hallo !!"
(jedes Maugi Kind würde jetzt ganz laut "Hier" schreien und dann hoffentlich mucksmäuschen still sein :) )
Jetzt, ca. 2 Monate seit meinem letzten Eintrag kann ich sagen, dass ich auf 8 wunderschöne, lehrreiche und sehr lustige Wochen zurückblicke.
Begonnen hat meine Praktikumszeit mit einem ganz großen Sommerferienauftacktfest mit Kindern von 3 verschiedenen Abenteuerspielplätzen am ersten Ferientag.
In der ersten Ferienwoche waren im Mauga Nescht der Hüttenbau sowie das Basteln von nützlichen Werkzeuggürteln auf dem Programm. Da das Wetter so genial war durfte die Wasseraction im eigenen Pool und auf der Wasserrutsche natürlich auch nicht fehlen. Außerdem gab es parallel einen Trickfilmworkshop mit einigen Kindern, welcher am Ende der Woche einen wirklich tollen Film auf die Leinwand projizierten.
Nachdem die handwerklichen Fähigkeiten der Kinder sowie der Betreuer in der ersten Woche auf die Probe gestellt wurden waren nun Kraft und Ausdauer an der Reihe den es hieß: "Herzlich Willkommen zur Action-Woche".
Diese 5 Tage waren geprägt von Ballaction, Bogenschießen und dem alljährlichen, spektakulären BMX Rennen auf der selbstgebauten BMX Bahn.
Außerdem war am Mittwoch ein Kanuausflug auf der Enz geplant. So durfte ich mit insgesamt 7 Kindern und 4 Betreuern in 4 Booten einen nassen, sehr aufregenden aber auch lustigen Tag verbringen.
Doch auch nach der Action- Woche ebbte die Action nicht ab, denn jetzt ging es um Rekorde, Rekorde, Rekorde. Die Disziplinen reichten vom schmerzhaften "Wer hat die meisten Wäscheklammern im Gesicht" über das schwindelerregende "Wer schafft beim Kistenklettern die meisten Kisten" bis hin zum entspannten "Welcher Tisch ist beim Mittagessen am leisesten". Aber auch im Größte-Kaugummiblase-machen, Rekordverstecken oder Speedrutschen wurden tagtäglich Rekorde gebrochen
Ferienwoche 4 stand unter dem Motto "Graffiti". Das bedeutete kreative Köpfe beim T-Shirt besprühen oder gar beim neudesignen des Bauwagens.
Auch in dieser Woche gab es wieder einen tollen Ausflug diesmal ohne lange Autofahrt sondern direkt nach Stuttgart in die U-/ und S-Bahnhöfe. Es ging um die Jagt des gefürchteten Mister X welcher den Zahlencode des Tresors verstellt hatte. Die Kinder bekamen alle 20 Minuten eine Nachricht per SMS an welcher Haltestelle sich der Gangster befindet und mussten dann mit Taktik und Glück in die Richtigen Bahnen einsteigen. Obwohl die Rekorde Woche ja vorbei war wurde Mister X in Rekordzeit geschnappt und abgeführt.
Nach all dieser Aufregung war die nächste Woche berechtigt als "Urlaub im Maugi" auf dem Programm. Konkret war darunter die Herstellung von selbstgemachtem Speiseeis sowie fruchtigen Smoothies zu verstehen. Doch für mich war der Urlaub nur von kurzer Dauer, denn am Dienstag gings auf die Sommerfreizeit nach Creglingen. Ca. 15 Kinder und 7 Betreuer waren bereits am Montag aufgebrochen, benötigten bei der Kanutour jedoch noch Unterstützung. So hatte ich auch die Möglichkeit ein bisschen Freizeitluft zu schnuppern und einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer und eine fast noch spektakulärere Kanutour auf der Tauber zu erleben.
Zurück auf dem Maugigelände stand das nächste Highlight an –Die Übernachtung. Werwolfspiele, Lagerfeuer, Stockbrot und Schlafen unter freiem Himmel machten diese Übernachtung zu einem echten Höhepunkt der Maugizeit.
Nach dieser spektakulären Woche war jetzt echter Urlaub angesagt und so verbrachte ich die 6. Ferienwoche nicht im Maugi sondern in Dänemark um dann die letzten 2 Praktikumswochen noch mal voll durchzustarten.
Die ersten 2 Schulwochen waren im Großen und Ganzen weniger spektakulär als die Ferien, da die Kinder meist erst um 16.00 Uhr aus der Schule kamen. Doch auch in diesen 10 Tage ging es teilweise ganz schön ab. Ob mit 40 aufgedrehten 3. Klässlern auf einem Haufen oder bei dem Einweihungsfest der neuen U12 bei der wir einen Spielstand hatten, es war immer was los.
Was diese Zeit für mich so unveregsslich gemacht hat war einerseits die Abwechslung des Programmes und die Tatsache, dass es mir oft nicht wie Arbeit vorkam weil ich selbst so viel Spaß hatte :) Andereseits auch das Arbeiten mit Kindern, die aus einem anderen Umfeld kommen wie ich selbst die einem aber so unglaublich schnell ans Herz wachsen und die man in der einen Sekunde am liebsten auf den Mond schießen möchte aber kurze Zeit später schon wieder mit ihnen lacht. Zusätzlich habe ich mich in dem Betreuerteam wirklich wohl gefühlt auch wenn die Besetzung fast täglich gewechselt hat haben doch alle an einem Strick gezogen.
Mein Dank gilt allen Hauptamtlichen und Ferienhelfern ohne die so eine tolle Einrichtung wie das Maugi niemals zustande kommen könnte aber auch den Kindern, die sich jeden Tag neu auf den Weg machen und die ganze Gemeinschaft bereichern.
Doch neben dem Maugi durften die Tansaniavorbereitungen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ob durch Einkaufstouren, Arztbesuche oder wichtige Gespräche ich bin auf jeden Fall auf dem Weg Richtung Abflug.
Bis bald und "Maugi isch aus!"
Anna :)
PS: Ach ja und noch ganz wichtig: Infos übers Maugi, das Team, das Programm und alles andere wichtige gibts hier:
http://www.maugi.de/ und/ oder
https://www.facebook.com/pages/Mauga-Nescht/282934881793944?ref=ts&fref=ts
(jedes Maugi Kind würde jetzt ganz laut "Hier" schreien und dann hoffentlich mucksmäuschen still sein :) )
Jetzt, ca. 2 Monate seit meinem letzten Eintrag kann ich sagen, dass ich auf 8 wunderschöne, lehrreiche und sehr lustige Wochen zurückblicke.
Begonnen hat meine Praktikumszeit mit einem ganz großen Sommerferienauftacktfest mit Kindern von 3 verschiedenen Abenteuerspielplätzen am ersten Ferientag.
In der ersten Ferienwoche waren im Mauga Nescht der Hüttenbau sowie das Basteln von nützlichen Werkzeuggürteln auf dem Programm. Da das Wetter so genial war durfte die Wasseraction im eigenen Pool und auf der Wasserrutsche natürlich auch nicht fehlen. Außerdem gab es parallel einen Trickfilmworkshop mit einigen Kindern, welcher am Ende der Woche einen wirklich tollen Film auf die Leinwand projizierten.
Nachdem die handwerklichen Fähigkeiten der Kinder sowie der Betreuer in der ersten Woche auf die Probe gestellt wurden waren nun Kraft und Ausdauer an der Reihe den es hieß: "Herzlich Willkommen zur Action-Woche".
Diese 5 Tage waren geprägt von Ballaction, Bogenschießen und dem alljährlichen, spektakulären BMX Rennen auf der selbstgebauten BMX Bahn.
Außerdem war am Mittwoch ein Kanuausflug auf der Enz geplant. So durfte ich mit insgesamt 7 Kindern und 4 Betreuern in 4 Booten einen nassen, sehr aufregenden aber auch lustigen Tag verbringen.
Doch auch nach der Action- Woche ebbte die Action nicht ab, denn jetzt ging es um Rekorde, Rekorde, Rekorde. Die Disziplinen reichten vom schmerzhaften "Wer hat die meisten Wäscheklammern im Gesicht" über das schwindelerregende "Wer schafft beim Kistenklettern die meisten Kisten" bis hin zum entspannten "Welcher Tisch ist beim Mittagessen am leisesten". Aber auch im Größte-Kaugummiblase-machen, Rekordverstecken oder Speedrutschen wurden tagtäglich Rekorde gebrochen
Ferienwoche 4 stand unter dem Motto "Graffiti". Das bedeutete kreative Köpfe beim T-Shirt besprühen oder gar beim neudesignen des Bauwagens.
Auch in dieser Woche gab es wieder einen tollen Ausflug diesmal ohne lange Autofahrt sondern direkt nach Stuttgart in die U-/ und S-Bahnhöfe. Es ging um die Jagt des gefürchteten Mister X welcher den Zahlencode des Tresors verstellt hatte. Die Kinder bekamen alle 20 Minuten eine Nachricht per SMS an welcher Haltestelle sich der Gangster befindet und mussten dann mit Taktik und Glück in die Richtigen Bahnen einsteigen. Obwohl die Rekorde Woche ja vorbei war wurde Mister X in Rekordzeit geschnappt und abgeführt.
Nach all dieser Aufregung war die nächste Woche berechtigt als "Urlaub im Maugi" auf dem Programm. Konkret war darunter die Herstellung von selbstgemachtem Speiseeis sowie fruchtigen Smoothies zu verstehen. Doch für mich war der Urlaub nur von kurzer Dauer, denn am Dienstag gings auf die Sommerfreizeit nach Creglingen. Ca. 15 Kinder und 7 Betreuer waren bereits am Montag aufgebrochen, benötigten bei der Kanutour jedoch noch Unterstützung. So hatte ich auch die Möglichkeit ein bisschen Freizeitluft zu schnuppern und einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer und eine fast noch spektakulärere Kanutour auf der Tauber zu erleben.
Zurück auf dem Maugigelände stand das nächste Highlight an –Die Übernachtung. Werwolfspiele, Lagerfeuer, Stockbrot und Schlafen unter freiem Himmel machten diese Übernachtung zu einem echten Höhepunkt der Maugizeit.
Nach dieser spektakulären Woche war jetzt echter Urlaub angesagt und so verbrachte ich die 6. Ferienwoche nicht im Maugi sondern in Dänemark um dann die letzten 2 Praktikumswochen noch mal voll durchzustarten.
Die ersten 2 Schulwochen waren im Großen und Ganzen weniger spektakulär als die Ferien, da die Kinder meist erst um 16.00 Uhr aus der Schule kamen. Doch auch in diesen 10 Tage ging es teilweise ganz schön ab. Ob mit 40 aufgedrehten 3. Klässlern auf einem Haufen oder bei dem Einweihungsfest der neuen U12 bei der wir einen Spielstand hatten, es war immer was los.
Was diese Zeit für mich so unveregsslich gemacht hat war einerseits die Abwechslung des Programmes und die Tatsache, dass es mir oft nicht wie Arbeit vorkam weil ich selbst so viel Spaß hatte :) Andereseits auch das Arbeiten mit Kindern, die aus einem anderen Umfeld kommen wie ich selbst die einem aber so unglaublich schnell ans Herz wachsen und die man in der einen Sekunde am liebsten auf den Mond schießen möchte aber kurze Zeit später schon wieder mit ihnen lacht. Zusätzlich habe ich mich in dem Betreuerteam wirklich wohl gefühlt auch wenn die Besetzung fast täglich gewechselt hat haben doch alle an einem Strick gezogen.
Mein Dank gilt allen Hauptamtlichen und Ferienhelfern ohne die so eine tolle Einrichtung wie das Maugi niemals zustande kommen könnte aber auch den Kindern, die sich jeden Tag neu auf den Weg machen und die ganze Gemeinschaft bereichern.
Doch neben dem Maugi durften die Tansaniavorbereitungen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Ob durch Einkaufstouren, Arztbesuche oder wichtige Gespräche ich bin auf jeden Fall auf dem Weg Richtung Abflug.
Bis bald und "Maugi isch aus!"
Anna :)
PS: Ach ja und noch ganz wichtig: Infos übers Maugi, das Team, das Programm und alles andere wichtige gibts hier:
http://www.maugi.de/ und/ oder
https://www.facebook.com/pages/Mauga-Nescht/282934881793944?ref=ts&fref=ts
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